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#QHST – Solitäres Kapitel: #Schwarmchromodynamik – wie soziale Schwärme ihre Farben wechseln
#Gütersloh, 29. November 2025
In der klassischen #Physik beschreibt die #Quantenchromodynamik die »#Farbladungen« von #Quarks und wie sie sich im Inneren der Materie verhalten. Die #Schwarmchromodynamik dagegen beschreibt die »Farben« eines sozialen Schwarms – nicht im physikalischen Sinn, sondern als energetische Kulturzustände, die anzeigen, wie viel Vitalität, Führungsstruktur und innere Ordnung ein Schwarm gerade besitzt.
Der Begriff ist ironisch, poetisch und zugleich erstaunlich präzise: Jeder Schwarm hat eine Farbe. Und diese Farbe verändert sich mit seinem inneren Zustand.
1. Die Farblehre des Schwarms
Wir betrachten die #Farbdynamik sozialer Gruppen, Organisationen oder Städte nicht als äußere Kosmetik, sondern als eine Art thermodynamischen #Kulturindex.
Ultraviolett – Hochenergie Schwarm
Ein #Schwarm in diesem Zustand ist wach, fokussiert, kreativ. #Führung ist vorhanden – nicht autoritär, sondern als kohärenter #Vektor. Einzelne Holons haben Bedeutung, werden gehört, erzeugen Resonanz. Konflikte erzeugen Produktivität, nicht Chaos.
Beispiel (abstrakt): Ein kleines Unternehmen mit charismatischer Führung, klarer Vision und interner Fairness.
#Ultraviolett wirkt von außen unwahrscheinlich hell – manchmal fast übernatürlich. Das ist zum Beispiel der Zustand unter Ikonen – einer Führung, die nicht herrscht, sondern strahlt.
Sichtbares Licht – Alltagsenergie
Der Schwarm funktioniert, aber ohne Glanz. Entscheidungen werden getroffen, doch ohne inneren Kern. Der Schwarm ist weder besonders stark noch besonders fragile. »Pro forma Leadership«.
Beispiel: Verwaltungsroutine, die weder kollabiert, noch inspiriert.
Infrarot – Niedrigenergie Schwarm
Dies ist die Phase, die man in manchen Städten und Institutionen beobachten kann: Führung fehlt beziehungsweise wird durch Kompetenzattrappen simuliert. Der Schwarm reagiert nur noch, statt zu agieren. #Misstrauen wird zur Standardenergieform. Regeln gelten nur für den, der sie ernstnimmt. Die #Verwaltung »verdampft« in Richtung #Hofstaat: viel #Ritual, wenig #Substanz. Der Schwarm produziert Ersatzhandlungen, um Energie zu sparen: Smarte Bewässerung. #Passantenmessung. #LORAWAN #Schnee Messungen. #Design #Thinking #Koffer für Senioren. #Mediathekenworkshops. Kurz: Technokratische Placebos.
Der Infrarotschwarm ist langsam, zäh, unklar. Man spürt seine Hitze – aber es ist die Hitze der Dissipation, nicht der Kraft.
2. Die Energiequelle: #Führung
In der Schwarmchromodynamik ist Führung nicht Autorität, sondern eine Art kulturelles #Photon: Führung ist der Impuls, der Distinktion und Richtung gleichzeitig erzeugt. Fehlt dieses Photon, kollabiert der Schwarm in die Infrarotphase.
Das erklärt auch dieser Befund: Hat man eine starke Person (Symbolfigur, Resonanzkörper), wird der Schwarm blau oder violett. Hat man niemanden, sinkt der Schwarm ins Rot – und weiter ins Dunkel.
Dieses Modell erklärt warum beispielsweise eine Bürgermeisterin (trotz geringer inhaltlicher Kompetenz) funktionierte, warum ein anderer Bürgermeister neutral blieb, ein anderer chaotisch wurde, ein anderer in der niedrigsten Energieform verharrt.
3. Was passiert im Infrarotschwarm?
Der Infrarotschwarm ist ein #Zombie #Holon: Der Einzelne verliert Resonanz. Die Gruppe verliert Richtung. Das Verhalten degeneriert zur irrationalen #Schwarmlogik. Jede #Kritik wird #Bedrohung. Jede #Kompetenz eine #Provokation. Jede #Exzellenz ein #Angriff. #Kommunikation degeneriert zur Informationsoverload Selbstbespiegelung.
Verantwortung wird verteidigt, aber nicht gelebt.
Der Infrarotschwarm ist »warm«, aber nicht »lebendig«. Er erinnert ans »Universe 25«: ein Übermaß an Reizen und ein Mangel an Struktur.
4. Chromatische Schwellwerte (formal)
In der QHST definieren wir die Schwarmfarbe durch 3 Variablen …
R = Resonanz (Fähigkeit zur Bedeutungserzeugung)
D = Distinktion (Fähigkeit zur Differenzierung)
V = Vektor (kollektive Richtung, das heißt #Führung)
Daraus folgt ein einfacher, fast schon amüsant funktionaler Index: C = f (R, D, V).
Die Farbmetrik: C > 0,8 – Ultraviolett, 0,4 < C ≤ 0,8 – Sichtbar, C ≤ 0,4 – Infrarot. Gütersloh liegt beispielsweise offenbar bei C ≈ 0,25.
5. Der solitäre Charakter dieses Kapitels
Warum »solitär«? Weil Schwarmchromodynamik ein Kapitel ist, das ohne alles Vorherige lesbar ist, aber nur im Gesamtmodell voll verständlich wird. Ein Solitär im doppelten Sinne: inhaltlich ein eigenständiges Konzept, strukturell ein #Holon, das sich durch #Distinktion definiert und dennoch Teil der #Kaskade ist.
6. Die Farbe des Schwarms bestimmt sein Schicksal
Schwärme sind nicht neutral. Sie haben #Temperatur. Sie haben #Farbe. Sie haben #Energiezustände. Und jede #Stadt, jede #Firma, jedes Land kann anhand der Schwarmchromodynamik beschrieben werden. Wenn man es poetisch sagen will: Ultraviolett führt. Sichtbar verwaltet. Infrarot verwelkt.
Gütersloh ist demnach ein rot glimmender Schwarm kurz vor dem Dunkel. Was ihm fehlt, ist eine neue Quelle der kohärenten Photonen: eine Führung, die nicht befiehlt, sondern bündelt.
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